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<title>Strandräuber</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Strandräuber</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Als <b>Strandräuber</b> bezeichnet man Personen, die sich unrechtmäßig <a href="Strandgut" title="Strandgut">Strandgut</a> aneignen, besonders nach gezieltem <a href="Strandung" title="Strandung">Strandenlassen</a> fremder Schiffe. Strandraub war auf Grund des aus der <a href="Antike" title="Antike">Antike</a> überkommenen <a href="Strandrecht" title="Strandrecht">Strandrechts</a> unter gewissen Bedingungen bis zum <a href="Mittelalter" title="Mittelalter">Mittelalter</a> erlaubt und kam tatsächlich bis ins 19. Jahrhundert an fast allen Küsten der Welt vor<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>, inzwischen aber nur noch an den Küsten <a href="Gescheiterter_Staat" title="Gescheiterter Staat">gescheiterter Staaten</a>, die <a href="Internationales_Recht" class="mw-redirect" title="Internationales Recht">internationales Recht</a> nicht durchsetzen können.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sozialer_Hintergrund">Sozialer Hintergrund</h2></div>
<p>Die „<a href="Aneignung_(Recht)" title="Aneignung (Recht)">Aneignung</a>“ (= <a href="Origin%C3%A4rer_Eigentumserwerb" title="Originärer Eigentumserwerb">Erwerb des Eigentums</a> an einer <a href="Herrenlos" class="mw-redirect" title="Herrenlos">herrenlosen</a> <a href="Sache_(Recht)" title="Sache (Recht)">Sache</a>) und gegebenenfalls Veräußerung von Strandgut war in den über Jahrhunderte hinweg oft sehr <a href="Armut" title="Armut">armen</a> <a href="K%C3%BCste" title="Küste">Küstenregionen</a> wie denen an der <a href="Nordsee" title="Nordsee">Nordsee</a><sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Ostsee" title="Ostsee">Ostsee</a><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> ein wesentlicher Beitrag zur Existenzsicherung. Angetrieben wurden die meisten Strandräuber, regelmäßig <a href="Fischer_(Beruf)" title="Fischer (Beruf)">Fischer</a> und <a href="Kleinbauer" title="Kleinbauer">Kleinbauern</a>, also durch ihre Armut. Das Strandgut bot ihnen eine notwendige Ergänzung des kargen Einkommens.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Formen">Formen</h2></div>
<p>Es gibt einerseits den „passiven“ Strandraub, auch als „Strandgang“ bezeichnet. Dabei wird der <a href="Sp%C3%BClsaum" title="Spülsaum">Spülsaum</a> abgelaufen und das Strandgut angeeignet – einerseits natürliche Produkte wie Holz, und andererseits Gegenstände menschlicher Produktion wie Kleider, Wertgegenstände, Ausrüstung und Geräte oder ganze Schiffe. Er ähnelt dem einfachen <a href="Wilderei" title="Wilderei">Wilddiebstahl</a>.
</p><p>Die seltener verbreitete und mit wesentlich höherer krimineller Energie betriebene Form der Strandräuberei ist die „aktive“: Mit falschen <a href="Befeuerung_(Seefahrt)" title="Befeuerung (Seefahrt)">Leuchtfeuern</a> werden bewusst Schiffe auf <a href="Untiefe" title="Untiefe">Untiefen</a>, <a href="Riff_(Geographie)" title="Riff (Geographie)">Riffe</a> oder auf den Strand gelockt und dann geplündert. Das fand auch in den zivilisierten Teilen der Welt erst im 19. Jahrhundert durch den flächendeckenden Bau von <a href="Leuchtturm" title="Leuchtturm">Leuchttürmen</a> an den Küsten, die Herausgabe aktueller <a href="Seekarte" title="Seekarte">Seekarten</a> und weitere <a href="Navigation" title="Navigation">Navigationshilfen</a> ein Ende. Aus verschiedenen Gründen können bei dieser Art von Strandraub zunächst überlebende Schiffbrüchige doch noch den Tod finden. Weil beispielsweise das Strandrecht in der Regel vorsah, dass ein angestrandetes Schiff erst dann in das Eigentum des Finders überging, wenn die Besatzung umgekommen war, wurde die Erfüllung dieser Bedingung von den Strandräubern manchmal selbst herbeigeführt. Überlebende können dem Räuber zudem durch eine Anzeige gefährlich werden – was die Rücksichtslosigkeit der Strandräuber weiter erhöht. Etwas mehr Glück hatten dabei solche Schiffbrüchige, die wie an vielen niedersächsischen Küsten noch bis ins dreizehnte Jahrhundert üblich, zu Leibeigenen gemacht wurden.<sup id="cite_ref-Raumer_1825_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-Raumer_1825-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtliche_Einordnung">Rechtliche Einordnung</h2></div>
<p>Ursprünglich hatten die Küstenbewohner in vielen Regionen der Welt durch <a href="Gewohnheitsrecht" title="Gewohnheitsrecht">Gewohnheit</a> das Recht, den Strand nach eigenem Gutdünken zu nutzen. In den durch die Antike geprägten Ländern konnten sie sich zudem auf das Strandrecht und davon abgeleitete <a href="Rechtsnorm" title="Rechtsnorm">Normen</a> der weltlichen und kirchlichen Obrigkeit berufen.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Russwurm_1860_6-0" class="reference"><a href="#cite_note-Russwurm_1860-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Voraussetzung zur Aneignung des Fundes war allerdings immer die <a href="Herrenlos" class="mw-redirect" title="Herrenlos">Herrenlosigkeit</a>, beispielsweise durch Tod des ursprünglichen Eigentümers.
</p><p>Für den passiven Strandraub, also den „Strandgang“, gab und gibt es nahezu kein <a href="Unrechtsbewusstsein" title="Unrechtsbewusstsein">Unrechtsbewusstsein</a>: Aus Sicht des Strandgängers nimmt er sich nur, was ihm die Natur schenkt, indem sie es an den Strand spült. Er durfte sich in dieser Auffassung bestätigt fühlen, da die Obrigkeit solche Aktivitäten oft gegen <a href="Entgelt" title="Entgelt">Entgelt</a> oder <a href="Naturalien" title="Naturalien">Naturalien</a> duldete. Für den aktiven Strandraub konnte ein solches <a href="Bona_fide" class="mw-redirect" title="Bona fide">gutes Gewissen</a> nicht geltend gemacht werden, er galt stets als Unrecht. Bei ihm unterscheidet sich der Strandraub vom Seeraub, der <a href="Piraterie" title="Piraterie">Piraterie</a>, lediglich dadurch, dass beim ersteren der Täter von der Küste aus handelt.
</p><p>Das Strandrecht wurde in Europa ab dem 12. Jahrhundert durch die Obrigkeit immer wieder für ungültig erklärt oder zumindest christlichen Vorstellungen angepasst, indem das Recht des Schiffseigners oder Schiffbrüchigen zunehmend gestärkt, das des Finders entsprechend eingeschränkt wurde. Das bedeutete für die Küstenbewohner nicht nur eine wesentliche Minderung ihres Einkommens, sie empfanden es häufig auch als Anmaßung und Bevormundung durch die ohnehin ungern ertragene Obrigkeit vom Festland. <a href="Detlev_von_Liliencron" title="Detlev von Liliencron">Detlev von Liliencron</a> lässt daher den Sylter Fischer <a href="Pidder_L%C3%BCng" title="Pidder Lüng">Pidder Lüng</a> gegenüber dem <a href="Geschichte_D%C3%A4nemarks" title="Geschichte Dänemarks">dänischen Amtmann</a> fordern:
</p>
<dl><dd>„frii es de Strönthgang“ – frei ist (sei) der Strandgang.</dd></dl>
<p>„Allein eben die Wiederholungen des Verbots und das Bestreben, durch besondere einzelne Freibriefe dagegen geschützt zu werden, beweisen die Rückfälle in das alte Übel.“<sup id="cite_ref-Raumer_1825_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-Raumer_1825-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – diese Verbote hatten also zunächst nur begrenzte Wirkung.
</p><p>Es gilt in den meisten Fällen für Strandgut das <a href="Fundrecht" class="mw-redirect" title="Fundrecht">Fundrecht</a>.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> An manchen Küsten ist das Gefundene einem vom Staat eingesetzten <a href="Strandvogt" title="Strandvogt">Strandvogt</a>, dem <a href="Zoll_(Beh%C3%B6rde)" title="Zoll (Behörde)">Zoll</a> oder einer sonstigen Behörde zu melden oder zu übergeben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Medien">Medien</h2></div>
<ul><li>1906 verfasste <a href="Ethel_Smyth" title="Ethel Smyth">Ethel Smyth</a> eine Oper unter dem Titel <i><a href="The_Wreckers_(Oper)" title="The Wreckers (Oper)">The Wreckers</a></i> (dt. <i>Strandrecht</i>).</li>
<li><a href="Daphne_du_Maurier" title="Daphne du Maurier">Daphne du Maurier</a>: <i>Jamaica Inn</i> (1936), als Hodder Adults Audiobooks, ISBN 1-840-32783-9 (englische Fassung).</li>
<li><a href="Alfred_Hitchcock" title="Alfred Hitchcock">Alfred Hitchcock</a>: <i>Jamaica Inn</i> (dt. „<a href="Riff-Piraten" title="Riff-Piraten">Riff-Piraten</a>“, 1939) nach der Romanvorlage von Daphne du Maurier, ein für ihn ungewohnter „Kostüm-Film“ über eine Bande, die Schiffe mit falschen Feuerzeichen auf die Felsen lockt, um sie anschließend nach dem Strandrecht auszurauben.</li>
<li><a href="Strandpiraten" title="Strandpiraten">Strandpiraten</a> (Originaltitel: The Beachcombers), eine kanadische Fernsehserie, 1972–1989</li>
<li><a href="Enid_Blyton" title="Enid Blyton">Enid Blyton</a>: <i>Five Go Down to the Sea</i> (dt. „Fünf Freunde verfolgen die Strandräuber“) (engl. 1953, dt. 1961), in der Reihe <a href="F%C3%BCnf_Freunde" title="Fünf Freunde">Fünf Freunde</a>, Bertelsmann, ISBN 3-570-21228-9.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Strandl%C3%A4ufer_(S%C3%BCdpazifik)" title="Strandläufer (Südpazifik)">Strandläufer (Südpazifik)</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Beachcombing?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Beachcombing</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Hershel Parker: <i>Herman Melville: 1819-1851.</i> JHU Press, 1996, ISBN 0-801-85428-8, S. 459 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=OrTOQR4QyKIC&pg=PA459#v=onepage">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche)</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Peter Kremer: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.melkhörndüne.de/index.php/14-langeoog/texte/14-die-eigentuemliche-geschichte-der-ostfriesischen-inseln.html"><i>Die eigentümliche Geschichte der Ostfriesischen Inseln.</i></a> Mensch und Meer, Küste und Marsch – Eine ewige Liebesgeschichte. In: <i>Mamoun Fansa.</i> Landesmuseum für Natur und Mensch, Oldenburg, 2006,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 20. Mai 2017</span> (Heft 44).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AStrandr%C3%A4uber&rft.title=Die+eigent%C3%BCmliche+Geschichte+der+Ostfriesischen+Inseln&rft.description=Die+eigent%C3%BCmliche+Geschichte+der+Ostfriesischen+Inseln&rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.melkh%C3%B6rnd%C3%BCne.de%2Findex.php%2F14-langeoog%2Ftexte%2F14-die-eigentuemliche-geschichte-der-ostfriesischen-inseln.html&rft.creator=Peter+Kremer&rft.publisher=Landesmuseum+f%C3%BCr+Natur+und+Mensch%2C+Oldenburg&rft.date=2006"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Siegfried Schmidt: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.schmidt-ruegen.de/035.htm"><i>Strandräuber auf Rügen.</i></a> 2004<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen im 1. Januar 1</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AStrandr%C3%A4uber&rft.title=Strandr%C3%A4uber+auf+R%C3%BCgen&rft.description=Strandr%C3%A4uber+auf+R%C3%BCgen&rft.identifier=&rft.creator=Siegfried%26%2332%3BSchmidt&rft.date=2004"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Raumer_1825-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Raumer_1825_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Raumer_1825_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a href="Friedrich_von_Raumer" title="Friedrich von Raumer">Friedrich von Raumer</a> (1825): Geschichte der Hohenstaufen und ihrer Zeit. Fünfter Band, Seiten 383–385, Verlag F.A. Brockhaus, Leipzig</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Nils Hansen (2001): Strandrecht und Strandraub – Bemerkungen zu einem Gewohnheitsrecht an den schleswig-holsteinischen Küsten. In: Kieler Blätter zur Vkde 33/2001, S. 51–78</span>
</li>
<li id="cite_note-Russwurm_1860-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Russwurm_1860_6-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Karl_Friedrich_Wilhelm_Ru%C3%9Fwurm" title="Karl Friedrich Wilhelm Rußwurm">Carl Russwurm</a> (1860): <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160304090412/http://www.hot.ee/helmoldi/russwurm.html">Ueber das Strandrecht in den Ostseeprovinzen. Vortrag in der Gesellschaft für Geschichte und Altertumskunde den russischen Ostsee-Provinzen.</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 4. März 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>)</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://web.archive.org/web/20241013120036/https://www.havariekommando.de/SharedDocs/Downloads/DE/Infotexte_Containerverlust_MSC_ZOE/Info_Behandlung_von_Strandgut.pdf?__blob=publicationFile&v=3"><i>Wayback Machine.</i></a> Archiviert vom <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r250917974">
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</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Kurt Rebmann/Franz Jürgen Säcker/Roland Rixecker (Hrsg.): <i>Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch</i> – Bd. 6, 4. Aufl. 2006, § 958.</span>
</li>
</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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